Archiv für die Kategorie „Google“

GoogleTV: Das Betriebssystem für den Fernseher mit Internetanschluss

Montag, 22. November 2010

Mit GoogleTV stellt Google eine der besten Software-Systeme der letzten Jahre vor. Es ist eine Art Betriebssystem, das auf externen Fernsehboxen zum Einsatz kommt und Fernsehen und Internet vereint. Anders als Apple mit Apple TV stellt Google aber nur das Software-System zur Verfügung. Die Technik kommt von Hardware-Partnern wie Logitech und Sony, während Fernsehsender für die Inhalte sorgen sollen. Oder jeder andere, der sich berufen fühlt, denn Google TV soll eine offene Plattform werden.

Google TV empfängt zum einen das aktuelle Fernsehprogramm und die Informationen darüber über den Programm-Guide. Diese Informationen verzahnt das System auf clevere Art mit dem Internet. So lässt sich beispielsweise eine Maske für die Google-Suche ins laufende Fernsehprogramm einblenden. Inhalte-Anbieter wie Netflix können ebenso wie ein Kanal angesteuert werden wie ARD oder ZDF, Apps, Spiele oder jede beliebige Website. Fernsehen und Internet verschmelzen endgültig.

Als Steuergerät dienen neuartige Fernbedienungen mit vollwertiger Tastatur. Googles Technikpartner stellen diese und entsprechende Streaming-Boxen mit Internetanschluss zur Verfügung. Auch Android-fähige Smartphones können als Fernbedienung zum Einsatz kommen. Die Inhalte kommen von den Fernsehsendern, YouTube oder direkt von Produktionsfirmen. Google lässt jeden, der möchte und dazu in der Lage ist, Inhalte für die Box produzieren. Abgerechnet werden soll über Googles Android Market, der auch auf Andoid-Handys zu finden ist.

Als erste Hardware-Partner bieten Sony und Logitech Google TV an. Sony bietet zum einen Sony Internet TV, einen Fernseher, der ohne separate Box Google TV gleich integriert hat. Kostenpunkt in den USA: 540 US-Dollar. Alternativ bietet Sony eine Blu-ray-Box mit Google TV für 360 Dollar an. Ebenfalls als erster Hardware-Partner involviert ist Logitech mit der Box Logitech Revue für 300 Dollar. Die Preise deuten bereits darauf hin, dass Google TV anfangs nur in den USA zur Verfügung stehen wird. In Deutschland ist ein Marktstart für 2011 geplant. Verhandlungen mit hiesigen Fernsehsendern sollen bereits laufen. Viel wird von einem Erfolg abhängen, ob die Anbieter von Inhalten mitziehen werden. Dann könnte Google TV dazu führen, dass man den Fernsehsessel in der Freizeit gar nicht mehr verlassen muss. ( Artikel: J.V.)

Erfolgreich im Internet werben – Google AdWords

Montag, 6. Juli 2009

Die kleinen Anzeigen rechts neben den Suchergebnissen bei der Suchmaschine Google kennt wohl jeder. Mit ein wenig Fachkenntnis kann man durch diese Inserate zum erfolgreichen Verkäufer werden. Doch wer bestimmt die Platzierung der Anzeige? Was ist bei Google AdWords zu beachten, damit die Werbung erfolgreich wird?

 

Ein Konzept mit großer Wirkung

Das Internet ist heute das Medium, das unsere Kaufentscheidungen maßgeblich beeinflusst. Da Google mit über 90% Marktanteil die führende Suchmaschine ist, lässt sich leicht abschätzen, dass auch Google AdWords eine wesentliche Bedeutung hat. Dieses Konzept bereitet für viele Verkäufer die geradezu ideale Ausgangssituation. Der Kunde sucht gezielt nach Produkten seiner Wahl. Taucht nun die Anzeige des eigenen Unternehmens auf, ist nur noch ein Klick auf diese notwendig. Gebühren für AdWords entstehen tatsächlich nur durch einen Klick. Da Google das Auftauchen der Anzeigen sinnvoll steuert, bringt das Konzept große Wirkung und zudem eine volle Kostenkontrolle. Dennoch gibt es einige Dinge zu beachten, damit die Werbung erfolgreich ist.

 

Hilfreiche Tipps für die eigene Werbeanzeige

Der Informationsgehalt einer solchen AdWords-Werbeanzeige ist beschränkt. 25 Zeichen für die Überschrift, 35 Zeichen für den Werbeinhalt und 35 Zeichen für die Webadresse müssen ausreichen, um die Anzeige sinnig zu füllen. Dabei sollten immer die Motive, die den Käufer zu einem Klick animieren können, im Auge behalten werden. Allem voran sollte die Relevanz, also die zu bewerbende Thematik, klar definiert sein. Google setzt nach diesen Kriterien die Anzeigen möglichst passgenau. Das Interesse der Kunden sollte durch die Anzeige geweckt werden, damit diese sich bewogen fühlen, diese auch anzuklicken. Natürlich ist es hilfreich, dem Kunden das Gefühl zu geben, etwas zu verpassen, wenn er nicht auf die Anzeige klickt. Ist die Zielgruppe klar definiert, können bestimmte Schlüsselwörter gute Wirkung zeigen. Ist die Anzeige mit einem bekannten Thema verknüpft, wird der Kunde sicher gerne weiterlesen. Werden dem Kunden zudem in leicht verständlicher Sprache per Anzeige Vorteile zugesichert, ist ein Klick beinahe garantiert. (weiterlesen …)

Google-Suche liefert Arbeitsmarktzahlen

Mittwoch, 17. Juni 2009

Eine Vorhersage der Arbeitsmarktzahlen auf Basis von Suchanfragen bei Google: Hierfür hat jetzt das DIW Berlin ein neues Verfahren für kurzfristige Prognosen vorgestellt. Mit dem neuen Prognosemodell ist es möglich, die Zahl der Arbeitslosen im Schnitt bereits einen Monat vor Bekanntgabe der offiziellen Zahlen durch die Bundesagentur für Arbeit vorauszusagen – mit hoher Treffsicherheit. In Krisenzeiten sind zuverlässige frühzeitige Prognosen besonders gefragt. Mangels rechtzeitig verfügbarer Primärdaten und angesichts rascher struktureller Veränderungen gelingt dies aber mittels traditioneller Verfahren derzeit nicht. 

In Zeiten großer wirtschaftlicher Unsicherheit sind neue Prognoseverfahren wichtig“, sagte DIW-Präsident Klaus F. Zimmermann, der auch das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) leitet. „Gerade in der Krise stoßen die bisherigen Verfahren aufgrund struktureller Brüche an ihre Grenzen“, so Zimmermann, der das Modell gemeinsam mit dem Mathematiker und Informatiker Nikos Askitas am IZA entwickelte. “Nicht nur die Krise selbst, sondern auch die sich daraus ergebenden wirtschaftspolitischen Maßnahmen, wie beispielsweise die massive Ausweitung der Kurzarbeit, erschweren die Arbeitsmarktprognosen”. (weiterlesen …)

Quo Vadis Google?

Freitag, 5. Juni 2009

In unserem letzten Beitrag haben wir das Thema schon angeschnitten. Wird Google sich selbst ein Bein stellen?
Wohin führt der Weg?
Zwar drängen auch neue Suchmaschinen auf den Markt, genannt seien nur Wolfram Alpha (das nach großen Vorschusslorbeeren aber vornehmlich Enttäuschung erntete) und Microsofts neuer Anlauf BING (nachdem vieles vorher gescheitert war) – aber deren Erfolg ist zweifelhaft.
Kann also Google sich nur das das Bein stellen, wie eingangs geschrieben?
Ich meine ja, und ich habe den Eindruck, Google ist immer mehr auf dem Weg dahin.
Die Schlichtheit und Übersichtlichkeit der Suchergebnisse, die Anfangs einer der Erfolgsfaktoren war, ist schon dahin. Immer mehr weitere Elemente landen auf den Suchergebnisseiten und machen diese unübersichtlicher. Seien es lokale Einträge, Fundstellen der Google-Shop-Suche, Blöcke mit Fundstellen in Blogs sowie Nachrichtenseiten uvm.
Immer mehr neue Spielsachen kommen bei Google hinzu, es seien nur Dinge wie Google Earth oder Online Office Anwendungen erwähnt – und um Gegenzug nimmt die Konzentration Googles auf sein Kernfeld weiter ab, was zu, meiner Meinung nach, schlechteren Suchergebnissen führt.
Das alles könnte auf Dauer Google wirklich gefährden… als bleibt die Frage weiterhin bestehen: Google, wohin gehst Du?
Oder müssen wir schon anders fragen: Wenn Google denn dann über die selben Fehler wie seine Vrogänger stürzen wird: Wer wird der Nachfolger sein?

PageRank-Update 12/08

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Kurz vor dem Jahreswechsel spielt Google noch ein PageRank-Update ein.
Für viele Webmaster ist ja die Länge (des grünen Balkens) doch nicht so ganz unwichtig!

Wirtschaftskrise erreicht die IT Branche

Dienstag, 23. Dezember 2008

Nicht nur bei den Autokonzernen gibt es Zwangsurlaub. Auch bei einigen IT Firmen ist Sparen angesagt!
Auch die  Suchmaschine Google muss den Gürtel etwas enger schnallen!
So hat die Geschäftsleitung von Google angekündigt in Zukunft weniger Mitarbeiter einzustellen und die Zahl der Leiharbeiter drastisch zu senken!
Mehr Infos dazu findet man zum Beispiel bei Spiegel.de