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Google-Suche liefert Arbeitsmarktzahlen

Mittwoch, 17. Juni 2009

Eine Vorhersage der Arbeitsmarktzahlen auf Basis von Suchanfragen bei Google: Hierfür hat jetzt das DIW Berlin ein neues Verfahren für kurzfristige Prognosen vorgestellt. Mit dem neuen Prognosemodell ist es möglich, die Zahl der Arbeitslosen im Schnitt bereits einen Monat vor Bekanntgabe der offiziellen Zahlen durch die Bundesagentur für Arbeit vorauszusagen – mit hoher Treffsicherheit. In Krisenzeiten sind zuverlässige frühzeitige Prognosen besonders gefragt. Mangels rechtzeitig verfügbarer Primärdaten und angesichts rascher struktureller Veränderungen gelingt dies aber mittels traditioneller Verfahren derzeit nicht. 

 

In Zeiten großer wirtschaftlicher Unsicherheit sind neue Prognoseverfahren wichtig“, sagte DIW-Präsident Klaus F. Zimmermann, der auch das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) leitet. „Gerade in der Krise stoßen die bisherigen Verfahren aufgrund struktureller Brüche an ihre Grenzen“, so Zimmermann, der das Modell gemeinsam mit dem Mathematiker und Informatiker Nikos Askitas am IZA entwickelte. “Nicht nur die Krise selbst, sondern auch die sich daraus ergebenden wirtschaftspolitischen Maßnahmen, wie beispielsweise die massive Ausweitung der Kurzarbeit, erschweren die Arbeitsmarktprognosen”. (weiterlesen…)

Quo Vadis Google?

Freitag, 5. Juni 2009

In unserem letzten Beitrag haben wir das Thema schon angeschnitten. Wird Google sich selbst ein Bein stellen?
Wohin führt der Weg?
Zwar drängen auch neue Suchmaschinen auf den Markt, genannt seien nur Wolfram Alpha (das nach großen Vorschusslorbeeren aber vornehmlich Enttäuschung erntete) und Microsofts neuer Anlauf BING (nachdem vieles vorher gescheitert war) – aber deren Erfolg ist zweifelhaft.
Kann also Google sich nur das das Bein stellen, wie eingangs geschrieben?
Ich meine ja, und ich habe den Eindruck, Google ist immer mehr auf dem Weg dahin.
Die Schlichtheit und Übersichtlichkeit der Suchergebnisse, die Anfangs einer der Erfolgsfaktoren war, ist schon dahin. Immer mehr weitere Elemente landen auf den Suchergebnisseiten und machen diese unübersichtlicher. Seien es lokale Einträge, Fundstellen der Google-Shop-Suche, Blöcke mit Fundstellen in Blogs sowie Nachrichtenseiten uvm.
Immer mehr neue Spielsachen kommen bei Google hinzu, es seien nur Dinge wie Google Earth oder Online Office Anwendungen erwähnt – und um Gegenzug nimmt die Konzentration Googles auf sein Kernfeld weiter ab, was zu, meiner Meinung nach, schlechteren Suchergebnissen führt.
Das alles könnte auf Dauer Google wirklich gefährden… als bleibt die Frage weiterhin bestehen: Google, wohin gehst Du?
Oder müssen wir schon anders fragen: Wenn Google denn dann über die selben Fehler wie seine Vrogänger stürzen wird: Wer wird der Nachfolger sein?

Start Google – und kein Ende?

Mittwoch, 27. Mai 2009

Zum Zeitpunkt als Google an den Start ging gab es, auch wenn Altavista, wie im vorherigen Beitrag erwähnt, der Platzhirsch war, etliche weitere Suchmaschinen mit relevanten Marktanteilen. Zu nennen sind zum Beispiel Yahoo, Lycos und Fireball.
Aber allen war eines gemein: Immer mehr rückte das Suchen in der Hintergrund, immer mehr wurden die Seiten zu Pseudo-Portalen aufgebaut, die vollgestopft waren mit Werbung, bunten Bildern etc. – der User der zum Suchen auf die Seite kam, fand oft eine Seite vor, in deren Klicki-Bunti-Stimmung das Suchfeld nahezu unterging.
Google ging, gegründet von Larry Page und Sergey Brin, 1998 dagegen mit einem reduzierten Look daran, in kürzester Zeit den Suchmaschinenmarkt aufzurollen. Jetzt stand auf der minimalistischen Startseite wieder das Suchfeld im Mittelpunkt, die Ergebnisse wurden übersichtlich und zunächst ohne störende Werbung präsentiert.
Diese Übersichtlichkeit und Schlichtheit war ein Grund für den großen Erfolg. Ein anderer war der neue, anderen Suchmaschinen überlegende Suchalgorithmus, der seinen Schwerpunkt weniger auf die leicht manipulierbaren Elemente der Webseiten legte sondern weit mehr darauf, wie oft eine Seite von anderen Seiten in Form von Links „empfohlen“ wurde.
Bis heute war, trotz immer mal wieder aufkommender Konkurrenzversuche und großmundiger Ankündigung sogenannter „Google-Killer“, Google unbestritten die Nr. 1 der Suchmaschinen – und man dachte fast, Google könnte sich nur selbst ein Bein stellen… aber gerade daran könnte Google aktuell arbeiten, wenn man sieht, dass es sich immer weiter von seiner Ursprungsprämisse der Schlichtheit entfernt… aber davon lesen Sie mehr in unserem nächsten Beitrag mit dem Titel „Quo Vadis Goolge?“

… und dann kam Altavista – Geschichte der Suchmaschinen, zweites Kapitel

Mittwoch, 25. März 2009

Altavista war die erste kommerziell erfolgreiche Suchmaschine und etliche Jahre der Platzhirsch unter den Suchmaschinen. Selbst in den Zeiten, als Googles Stern schon im Aufstieg war, konnte Altavista noch einige Zeit relevante Marktanteile bewahren.
Altavista wurde 1995 vorgestellt. Das besondere war der äußerst leistungsfähige Spider „Scooter“ und die daraus resultierenden qualitative hochwertigen Suchergebnisse, was der Suchmaschine bald die vordersten Plätze in den Nutzungsstatistiken eintrug.
Daneben wurde Altavista vor allem auch durch das Tool Babel Fish bekannt, dessen Namensgebung in Anlehnung an Douglas Adams „Per Anhalter durch die Galaxis“ erfolgte, und das sich zum ersten leistungsfähigen Übersetzungstool im Internet entwickelte.
Heute sind die Glanzzeiten von Altavista längst Vergangenheit – eingeläutet wurde der Niedergang mit dem Aufstieg von Google…

Neue Dell PCs künftig ab Werk mit Windows Live

Freitag, 9. Januar 2009

Wie Microsoft-Chef Steve Ballmer sagte, wird Dell als erster Hardware-Partner überhaupt die Windows Live Essentials ab Februar weltweit auf allen Systemen für Verbraucher und kleine Unternehmen vorinstallieren.

Ich glaube kaum das Microsoft dadurch Google wirklich Marktanteile abnehmen kann!
Und ob sich Dell damit einen Gefallen getan hat wird sich auch erst zeigen müssen!

Wirtschaftskrise erreicht die IT Branche

Dienstag, 23. Dezember 2008

Nicht nur bei den Autokonzernen gibt es Zwangsurlaub. Auch bei einigen IT Firmen ist Sparen angesagt!
Auch die  Suchmaschine Google muss den Gürtel etwas enger schnallen!
So hat die Geschäftsleitung von Google angekündigt in Zukunft weniger Mitarbeiter einzustellen und die Zahl der Leiharbeiter drastisch zu senken!
Mehr Infos dazu findet man zum Beispiel bei Spiegel.de